Also hab ich gestern angefangen, Indern hinterherzurennen und mir ihre Hefte auszuleihen. Der Kopiermann bei uns Im Hostel hat überraschend flinke Finger und kopiert ein ganzes Heft Seite für Seite in Null Komma Nix - Kostet 19 Rupien (knapp 20 Cent) pro Heft.
Dann gestern die Katastrophennachricht in der Times of India:
Da haben zwei Kriminelle tatsächlich Kühe an einen Schlachter verkaufen wollen! Aber zum Glück konnten die Kühe von Mitgliedern einer wohltätigen Organisation gerettet werden, bevor es zum Äußersten kam. Der Artikel ist ein bisschen schwer zu lesen, aber das Gröbste in Kürze: Einige Tempel mieten sich für einen Tag Kühe, um mehr Betende anzulocken. Diese kaufen dann Grasbüschel vom Tempelbesitzer, um sie der Kuh darbieten zu können - ein gutes Geschäft für den Tempelmann.
Wenn die Kuh aber zu alt wird, wird sie nicht mehr so gerne gemietet und man verkauft sie, wenn man böse ist, an einen muslimischen Metzger, der im Gegensatz zu einem Hindi auch vor einer Kuh nicht halt macht. Aber nicht mit diesen engagierten Bürgern, die die bösen Fieslinge aufhalten und die Polizei rufen - denn Kühe schlachten ist ja verboten. Schön, wenn Zivilcourage so gut funktioniert.
Obwohl ich ja schon gerne mal wieder ein Stück Rind zwischen den Zähnen hätte... Hmm Lecker.
Heute ist es mir tatsächlich nicht gelungen, einen neuen Schirm zu kaufen. Wer im August schonmal probiert hat, eine kurze Hose zu kaufen, kennt das Problem: Alle normalen Leute haben sich ja schon längst eingedeckt, Schirme sind also in den Supermärkten nicht mehr im Sortiment. Draußen pladderts wie aus Kübeln...

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